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Über uns

THE MANIFESTO

Wenn du hier draufgeklickt hast, interessierst du dich entweder wirklich für unsere Anfänge oder hast dich einfach nur im Internet verirrt. Das hier ist keine Erfolgsgeschichte eines Großunternehmens. Es ist ein Überlebensleitfaden, der auf schlechten Entscheidungen, Street Credibility und einem unvernünftigen Hass auf den Mainstream-Einzelhandel basiert. Lies es und weine.

Bonkers wurde im Jahr 2010 bei Kerzenschein auf einem Pentagramm aus dem Blut von Inlineskatern, die wir beim Coping-Einwachsen erwischt haben, geboren. Damals wollten wir einen Shop schaffen, der dem etablierten deutschen Skateboardfachhandel so massiv in den Allerwertesten tritt, dass die Longboards von der Discounter-Boardwand fallen.

Weil die Mainstream-Skateboardindustrie aber ungefähr so cool ist wie ein Erwachsener, der Tailwhips auf einem Scooter übt, limitiert sich Bonkers nicht ausschließlich auf Skateboarding. Der erste Frankfurter Skaterboy Adorno wusste bereits, dass es kein richtiges Leben im falschen geben kann. Deswegen fängt Bonkers die Vielfältigkeit der Subkulturen ein, die in Skateboarding zu dem machen, was es ist: Hip Hop, Metal, Techno, moderne Kunst, Film, etc. 

Wir wollten einen Skateshop kreieren, der dem langweiligem deutschen Skateboard-Einzelhandel ordentlich in die Eier tritt

Anstelle der algorithmusbasierten Copy-and-Paste-Mentalität, die doch immer nur den gleichen Einheitsbrei aus langweiligen T-Shirt-Brands von Leuten, die jeglicher Kreativität unverdächtig sind, produziert, geht Bonkers einen anderen Weg: Wir kuratieren Marken, die eine Persönlichkeit und etwas zu sagen haben. Skateboarding und Subkultur müssen es nicht jedem recht machen, aber sie laden ein, sich inspirieren zu lassen.

Wir betreiben unsere Hauptzentrale in der Frankfurter Innenstadt, finanziert durch den Verkauf von bunten Turnschuhen an Personen, die pin rolling für moralisch akzeptabel halten. Aber nicht nur Leute, die für neue Sneaker ihre Oma verkaufen würden, sind bei uns an der richtigen Adresse, im Gegenteil: Unser Service Bonkers Vintage kuratiert klassischen Apparel aus der Skateboard-Bronzezeit für alle Nostalgiker und Geschichtsbewussten,

die heute immer noch von dem einen USA-Trip ’98 träumen, als man ihnen im Love Park den Reisepass geklaut hat. 

Wir supporten außerdem die Szene: Wir kollaborieren mit Künstler*innen für die künstlerisch anspruchsvollsten Grafiken und Ausstellungen, die man sich vorstellen kann. Und manchmal schmeißen wir auch Partys mit warmem Bier.

Kommt vorbei, sagt Hi, und treibt unsere Mitarbeiter mit dämlichen Fragen in den Freitod. 

EINE DOKUMENTIERTE GESCHICHTE SCHLECHTER ENTSCHEIDUNGEN.

Eigentlich hatten wir gar nicht vor, so lange durchzuhalten. Was auf einem Dachboden aus purer Boshaftigkeit begann, um die großen Einzelhandelsketten zu ärgern, entwickelte sich ganz nebenbei zu einem regelrechten Einzelhandelsimperium. Im Folgenden findest du die chronologischen Belege für unseren Abstieg in den Wahnsinn, unsere schlechten finanziellen Entscheidungen und unser fragwürdiges Verhalten.

ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

DER BLUTPAKT

Bonkers entstand auf einem von Kerzen beleuchteten Pentagramm aus Blut von Scooter-Kids. Unsere einzige Mission war es, dem deutschen Skate-Fachhandel so heftig in die Eier zu treten, dass die Longboards von den Discounter-Wänden fallen. Damals hassten wir den Mainstream, heute hassen wir ihn noch mehr.

SOZIALER AUFSTIEG

A REIGN OF TERROR

Wir zogen in die Frankfurter Klappergasse, welche als Saufmeile bekannt war, und begannen dort eine fast zehnjährige Schreckensherrschaft. Umgeben von billigem Apfelwein und ständigen Diskussionen mit Neidern etablierten wir unsere Vorherrschaft und begannen, Marken zu kuratieren, die tatsächlich eine Seele hatten.

GENTRIFIZIERUNG

UMZUG INS STADTZENTRUM

Irgendwann wurden uns die Gassen von Alt-Sachs zu eng und wir verlegten unseren Betrieb an den Fuß der glitzernden Frankfurter Skyline. Wir tauschten das Kopfsteinpflaster gegen glatten Beton ein und bieten euch nun den Luxus, direkt vor unserem Schaufenster einen Kickflip machen zu können.

GLOBALE UNTERWERFUNG

FINANZIERUNG DES KULTES

Heute finanzieren wir unser größenwahnsinniges Vorhaben, die Szene zu unterwerfen, indem wir bunte Sneaker an Leute verkaufen, die „Pin-Rolling“ für moralisch vertretbar halten. Unser Team besteht aus Skatern, die vergeblich Kickflips üben und unsere Böden fegen. Willkommen im Jugendamt.